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ROSEN-METHODE KÖRPERARBEIT

Aus der mehr wissenschaftlichen Perspektive.

Anders formuliert dient Rosen-Methode Körperarbeit der Regulation des psychophysischen Gleichgewichts und zur Behandlung von Störungen verkörperter Selbstwahrnehmung („embodied self-awareness“, nach Fogel 2013, 2) und kann zu Verfahren der komplementären Medizin gezählt werden.

Die Rosen-Methode kann über die Kombination von Berührung, Worten und Atem direkt die Person abholen. Damit verwendet sie drei Zugangsweisen über die sie unmittelbar die verkörperte Selbstwahrnehmung anspricht:

  1. über behutsame Berührung, die haltend, einfühlsam, sanft und achtsam erlebt werden kann und manchmal auch als „liebevoll“ benannt wird
  2. durch wachrufende Worte, die den Körper adressieren; damit wird eine verbale nicht wertende Begleitung kontinuierlich während dem inneren Prozess gewährleistet; manchmal findet auch Schweigen während der Behandlung nach der Rosen-Methode ihren Platz – wenn es angezeigt ist
  3. die Atmung und die Arbeit am Zwerchfell (Diaphragma) dient mir als Therapeutin als Wegweiser, und zeigt mir wo wir im Moment stehen; anhand der Atmung und des Muskeltonus wird der vegetative Status des autonomen Nervensystems sichtbar.

Die von Marion Rosen entwickelte Vorgehensweise zielt auf eine behutsame Befreiung unterdrückter, im Körper festgehaltener Gefühle. Dabei ist die Arbeit mit dem Körper oft sehr viel leichter als der Weg über die Sprache und die Kognitionen (Luise Reddemann in Rosen et al. 2007, Zum Geleit).

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